| Bau der Mauer |
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Nehemia baut die Mauer in Jerusalem wieder auf. Art: Anspiel Teilnehmer: 12 Dauer: bis 30 min Bibelstelle: Nehemia Anlass: Treue Sprecher: Die Wachen des königlichen Schlosses in Susa kreuzten die Speere vor den Männern, die müde und staubig in ihrer einfachen Kleidung vor dem Palast standen. Betroffen schauten sie sich an. Damit hatten sie nicht gerechnet. Wochenlang waren sie nun unterwegs, mühsam durch Hitze, Staub und Gefahren gegangen und endlich am Ziel angekommen. Oder doch nicht? Einer von ihnen mit Namen Hanani trat hervor, und bat seinen Bruder Nehemia besuchen zu dürfen. Die Soldaten kannten den Mann, der in der Nähe des Königs lebte. Der König vertraute ihm und hatte ihn zu seinem Mundschenk gemacht. Er war ehrlich und zu-verlässig, gerade richtig für diese hohe Stellung. Einer der Soldaten ging voran und führte sie durch breite Gänge zu Nehemia. Nehemia freute sich sehr über den Besuch seines Bruders. Sein Herz schlug für sein Volk in Jerusalem. Nehemia: Sagt mal, wie geht es unseren Brüdern, die aus der Verbannung zurückkehren durften? Hanani: Schlecht, mein Bruder. Wir sind sehr arm. Man lacht über uns. Jeder kann uns wegnehmen, was ihm gefällt. Die Mauern Jerusalems sind zerstört, seine Tore mit Feuer verbrannt. Die Feinde nutzen das aus. Wir leben zwischen Trümmern, denn was einer aufgebaut hat, wird wieder zerstört oder weggenommen. Das geht nun schon viele Jahre so - und der König ist weit weg. Nehemia: Na, warum wehrt ihr euch nicht? Hanani: Wie soll man das, wenn es keinen Schutz gibt? Mauern müssten gebaut werden! Wie soll man kämpfen? Wo soll man sich verstecken? Es ist alles sinnlos. Sprecher: Mutlos schwieg Hanani. Niemand sprach, doch Hananis Bruder war in Gedanken versunken. Jerusalem stand vor seinen Augen: Zertreten, arm, verachtet. Aber hatte Gott das nicht viele Jahre zuvor gesagt? Nehemia: Damals war Jerusalem der stolze Mittelpunkt Palästinas. Der Tempel auf dem Berg Zion hatte alles überragt. Mit unvorstellbaren Schätzen war er von König Salomo erbaut und ausgestattet. Stolz und glücklich lebte das jüdische Volk. Sprecher: Da schrak er auf. Was Israel anging, betraf ihn ebenso. Zum Volk Gottes gehören bedeutet nicht nur Vorrecht, sondern auch Verantwortung. Das erkannte er deutlich. Hanani ging wieder zurück nach Jerusalem, aber Nehemia fand keine Ruhe mehr. In seiner Vorstellung hörte er den Spott der Feinde, die seine Landsleute verhöhnten, die über Gott lachten - über seinen Gott, und so weinte er und betete zu dem lebendigen Gott, den er kannte und liebte, der auch im fremden Land bei ihm war. Tag um Tag redete Nehemia mit Gott und erwartete Gottes Eingreifen. Er wusste selbst nicht, was geschehen sollte. Gewissenhaft erfüllte er dabei seine Aufgaben beim König, aber die innere Qual zerriss ihm fast das Herz. Je länger er betete und fastete, desto deutlicher verstand er Gottes Auftrag: Gehe Du nach Jerusalem. Bau Du die Mauer auf. Vier Monate später blickte der König prüfend auf seinen treuen Diener, der mit dem Weinbecher in der Hand vor ihm stand. Schon seit Monaten war der Mundschenk nicht derselbe. Was mochte ihn wohl so beschäftigen? Jetzt hob er den Becher um ihn dem König zu geben. Doch der König sagte: König: Warum bist du so traurig? Bist du krank? Nehemia: Nein, das ist es nicht. König: Sicher bedrückt dich etwas. Nehemia: Der König lebe ewiglich! Wie sollte sein Knecht nicht traurig sein. Die Stadt, da das Begräbnis meiner Väter ist liegt wüst, und die Tore sind vom Feuer verzehrt. König: Was forderst du von mir? Nehemia: Wenn es dem König gefällt, so sende er mich nach Jerusalem, damit ich die Stadt wieder aufbauen kann. König: Wie lange wirst du unterwegs sein? Wann kommst du wieder? Sprecher: Gott lenkte das Herz des Königs. Er beantwortet das Gebet seiner Kinder, und dem König war es nicht einmal bewusst, dass er von Gott gebraucht wurde, um Gottes Plan zu erfüllen. Ruhig und sachlich fragte der König nach den Einzelheiten des Planes. Der Mundschenk entwickelte klar und genau Gedanken. Er nannte dem König seine Zeit und bat um Briefe für die lange Reise. Nehemia: Dann brauche ich Anweisungen an die Aufseher der königlichen Wälder, damit sie mir genügend Holz geben zur Erstellung der Stadttore. Auch für die Tempelburg und für mein eigenes Haus werde ich viel Holz benötigen. Sprecher: Der König nickte zustimmend. Schreiber eilten herbei. Ein emsiges Treiben begann. Bald bekam Nehemia alle Unterlagen und Soldaten erhielten Befehl ihn zu begleiten und zu schützen. Wie hatte alles nur so schnell geschehen können? Staunend erlebte Nehemia Gottes handeln, Gottes gute Hand über sein Leben. Dann verabschiedete er sich und begab sich auf die Reise. Viele Tage saß Nehemia nun schon mit den Hauptleuten und Soldaten im Sattel. Der Weg schien kein Ende zu nehmen. Endlich konnte er in der Ferne Jerusalem erkennen. Sein Herz schlug schneller. Und schon bald kam Nehemia in die Stadt hinein. Beamte des Königs bereiteten dem Trupp Quartier und begrüßten den neuen Stadthalter. Was wollte dieser Mann? Niemand wusste etwas Genaues von seinem Plan. An einem Tag ritt Nehemia hinaus, um sich die Mauer genau anzusehen. Schweigend betrachtete er seine Heimat. Er sah fast nichts als Trümmer, Verwahrlosung und Unordnung. Nehemia: Die Verantwortung trägt Gott, der mich rief. Ich allein kann hier nichts machen, das ist unmöglich! Aber im Vertrauen auf Gott will ich einen Schritt nach dem anderen tun. Sprecher: Im Vertrauen auf diesen seinen Gott rief er die Obersten zusammen. Erwartungslos, gleichgültig, fast ein wenig ärgerlich über die Störung und doch neugierig, kamen sie zu ihm. Er schaute sie ruhig an und begann: Nehemia: Ihr Männer, seht euch das große Unglück an, in dem wir uns befinden. Jerusalem ist zerstört und die Tore vom Feuer verzehrt. Wir werden von allen, die um uns sind, ausgelacht und verachtet. So ist es, aber wir werden handeln. Gott hat mich her gesandt. Er hat auch den König in Susa bereitgemacht, uns zu helfen die Mauer wieder aufzubauen. Truppen, Geld und Briefe gab er uns, um den Schutz wieder aufzubauen. Gott lebt! Er hat unser Gebet erhört und er handelt jetzt. Dazu will er uns gebrauchen. Sprecher: Nehemia berichtete von den Wundern, die Gott getan hatte. Zagen und Mutlosigkeit schwanden. Wenn Gott ihnen beistand, mussten sie es einfach schaffen. Wie von einer unsichtbaren Flamme wurde einer nach dem anderen entzündet. Mut, Bereitschaft und Vertrauen traten an die Stelle von Niedergeschlagenheit, Verzweiflung und Gleichgültigkeit, und bald riefen sie laut und überzeugt: 1.Jude: Auf lasst uns bauen! Wenn Gott mit uns ist werden wir es schaffen! 2.Jude: Oh, wir bauen ja für uns, für das Volk Gottes. Gott wird seinem Volk beistehen. 3.Jude: Also ich baue mit, Brüder wir gehören zusammen! Wir haben einen Gott! Wir dürfen keine Angst haben. Gott steht auf unserer Seite! Sprecher: In der Morgendämmerung wurde es in der Stadt lebendig. Männer begannen in der Stadt Schutt wegzuräumen, Steine wurden freigelegt, sauber geklopft, aufeinander geschichtet. Junge Leute packten zu. Bald brannte die Sonne am Himmel. Woher kamen die vielen Menschen nach Jerusalem? Jeder wusste auf einmal, was er zu tun hatte. Jeder sah seine Aufgaben und begann. überall entstand über Nacht eine Baustelle. Der unsichtbare Bauherr, Gott selbst, brachte die unterschiedlichsten Leute zusammen. Kinder liefen hin und her. Sie versorgten die Väter und Brüder mit Trinkwasser und halfen, wo sie nur konnten. Die meisten Männer brauchten nicht weit zur Arbeitsstelle zu gehen, sie begannen ihren eigenen Behausungen gegenüber. In den Häusern, Hütten und Höhlen gab es nur ein Thema. 2.Jude: Wir bauen die Mauer. Gottes Segen ruht auf uns! Alles geht, ohne Streit und Zank! Merkst du wie Gott hinter uns steht? 1.Jude: Ja, Gott ist mit uns. Er will es so. Und wo Gott angefangen hat, da wird er es auch zu Ende bringen. Sprecher: Vielleicht erhoben sich auch mutlose Stimmen. 4.Jude: überlegt, was ihr tut. Ob wir das durchhalten? Soviel Anstrengung und Schmutz. Das können wir nicht bewältigen! Wenn wir es nicht schaffen, war alle Mühe umsonst. Sprecher: Doch entschlossen arbeiteten die Männer. Sie überlegten nicht mehr. Gott selbst spornte sie an. In ihren Herzen brannte derselbe Auftrag, wie bei dem Mundschenk. 1.Jude: Wir sind Gottes Knechte. Wir bauen zur Ehre Gottes. Die Aufgabe ist zwar viel zu schwer für uns, aber Gott ist da und er hilft uns durch seine Kraft. Wir erleben eine Einheit, die uns eigentlich ganz Fremd war, aber - Gott ist da! So etwas schafft kein Mensch und das können wir alle sehen. Sprecher: Nehemia der Bote Gottes lebte mitten unter ihnen. Er schien überall zu sein. War er nicht selbst ein Wunder, das niemand erklären konnte? Ein Mundschenk als Stadthalter und Bauherr des Königs. Er handelte, als ob er nie etwas anderes getan hätte. Er sah alles und war zur rechten Zeit am richtigen Ort. Tag und Nacht blieb Nehemia auf den Beinen. Er durfte nicht müde und schwach werden, er musste wachen und die eigenen Männer stärken. 1.Stimme: Und wer stärkt dich Nehemia? 2.Stimme: Woher hast du die Kraft? Du bist ein Mensch, zwar ein Mensch mit Gott, aber doch ein Mensch. Wie lange wirst du durchhalten. Sprecher: Nehemia hatte keine Zeit für diese Fragen. Er lebte in zwei Welten. Vor allem lebte er in Gottes Wirklichkeit, die er zwar nicht sehen konnte, die aber da war, denn Gott war da. War den Menschen eigentlich bewusst was hier geschah? Nehemia hatte es ihnen gesagt, aber sie dachten gar nicht mehr so viel an ihn. Dieser Bau war ihr eigener Bau geworden. Jeder von ihnen gehörte zum Volk Gottes. Sie waren alle verantwortlich. Wie hatten sie das nur so lange vergessen können? Ihre Herzen brannten für die Sache Gottes. Sie waren nicht mehr unzufrieden mit ihrem erbärmlichen Leben. Sie klagten auch nicht mehr darüber, wie schlecht es ihnen ging, wie Gott sie verlassen hatte. Es gab keine Zeit mehr zum jammern, die Arbeit erfüllte sie: Schmutzarbeit, Aufräumen und Bauen für Gott. Tag für Tag verging. An allen Stellen der weit auseinander -gezogenen Mauer regten sich fleißige Hände. Die Männer verloren keine Zeit mit langen Diskussionen, jeder sah das Ziel vor sich. 2.Jude: Die Mauer muss fertig werden! Wir dürfen nicht locker lassen! Wir müssen auf Gott vertrauen und arbeiten! 1.Jude: Wir wollen keine Zeit mehr in Schmach zahlen. Unser Gott ist groß, und wir wollen nur auf ihn vertrauen. Sprecher: Da schmerzte der Rücken, der Kopf brannte. Oft sah man durch den Staub nur das Weiße im Auge, aber diese Augen strahlten. Hier und da reckte sich wohl einer, doch dann bückte er sich und arbeitete weiter. 2. Jude: Gib mal einen Stein her! 3.Jude: Ich brauche Mörtel. Bruder reich mir doch den Eimer hoch! 1.Jude: Räumt den Schutt weg! Wir brauchen Platz! Wir dürfen nicht nachlassen, sonst können die anderen nicht weitermauern. 2.Jude: Neben uns sind sie schon etwas weiter. Wir können auch schneller arbeiten! Also mutig weiter. 1.Jude: Ein Schluck Wasser, das tut gut. Hier, trink auch etwas. Merkst du wie Gott mit uns ist? Er ist in allem besorgt um uns. 3.Jude: Los, weiter, wir schaffen es! Wenn wir fertig sind haben wir unsere Ruhe! Gott hat uns bis hier geholfen; er wird es auch weiter tun. Sprecher: Aufmunternd nickte der Bauherr dem einen zu, dem anderen reichte er den gewünschten Mörtel, da half er den Karren mit Geröll Weiterzuschieben und immer wieder ermunterte er: Nehemia: Wir arbeiten für Gott und darum wird die Mauer fertig. Ich weiß dass es Gottes Wille ist! Er steht hinter uns! Darum geht der Bau so gut voran. Sprecher: Da bauten die Priester mit dem Hohepriester. Sie kamen sich nicht zu vornehm vor. Der Dienst im Tempel musste natürlich versehen werden und Arbeit an der Mauer war auch Gottesdienst. Auch die Obersten hielt es nicht in ihren Häusern, da standen sie neben ihren Knechten ihm Dreck. Es gab keinen Unterschied. Von nah und fern strömten Menschen in die Stadt um anzupacken. Da bauten die Apotheker neben den Goldschmieden, die Goldschmiede neben den Kaufleuten. Ob die Männer wohl zwischendurch ihre gepflegten Hände ansahen, ob sie dann lachten? Es würde noch eine Zeit dauern, bis sie die feinen Goldschmiedearbeiten wieder ausführen können, aber was machte das schon. Gold ist nicht so wichtig. Jetzt geht es um den Willen Gottes, um das große Werk für Gottes Volk. Jetzt geht es um den Schutz vor den Feinden und um eine Trennung zwischen Gottes Volk und Gottes Feinden. Jetzt geht es um eine neue Ordnung, Gottes Ordnung. Nur einige Vornehme der Stadt wollten nicht mithelfen. Sie schauten nur zu und warteten ab. Sie dachten nur an sich selbst. Ob sie wohl dabei glücklich waren? Alle anderen arbeiteten unbeirrt weiter. Allmählich schlossen sich die ersten Lücken in der Mauer. Das spornte sie noch mehr an. Mann konnte ja schon den Erfolg sehen. 2.Jude: Es geht vorwärts! Sieh nur dies Stück ist schon ohne Lücken. 1.Jude: Ja, wir wollen durchhalten. Und dort, sieh nur! Das Stück ist schon ganz fertig! Merkt ihr das Gott mit uns ist? Wir wären nie so weit, wenn Gott uns nicht beschützt hätte! 3.Jude: Gott ist bei uns. Nun können wir seine Allmacht an dieser Mauer sehen! Sprecher: Sie erkannten die gute Hand Gottes, die an ihnen wirkte, denn sonst hätten sie die Anstrengung auf die Dauer bestimmt nicht ertragen. Das Gelingen ihres Bauens sahen jetzt auch die Feinde. Sie bemerkten wie die Mauer an allen Stellen zu sehen war. Sie wuchs. Es darf nicht geschehen, dass die Mauer fertig wird, dachten sie. Eines Tages sammelte sich ein großer Trupp Männer vor der Mauer, Waffen blitzten. Saneballat trat vor seine Freunde und höhnte: Saneb.: Was machen diese schwächlichen Juden eigentlich? Sollen wir sie etwa gewähren lassen? Wollen sie vielleicht noch ein Opferfest zur Einweihung feiern? Werden sie es in diesen Tagen etwa schon vollenden? Wollen sie die Steine aus dem verbrannten Schutthaufen lebendig machen? Sprecher: Die Männer um ihn herum lachten, klopften sich auf die Schenkel und machten sich lustig. Beruhigend ermahnte Tobia: Tobia: Ruhig Leute. Lasst sie doch! Es braucht nur ein Fuchs auf die Mauer zu springen und sie fällt zusammen. (Zu den Juden gewandt) Strengt euch nicht an für etwas was ihr nicht fertig bringt. Gebt besser auf. Sprecher: Die Israeliten schwiegen. Es gab da nichts zu erwidern. Die Arbeit überstieg ihre Ausdauer, ihr Können. Sie waren am Ende, aber Gott nie, und so flehten sie: Höre unser Gott, wir sind zum Spott geworden, lass ihre Schmähungen auf sie selbst zurückfallen. Herr sorge selbst für dein Werk, für deinen Namen. Gott stärkte sie und die Arbeit ging weiter. Gerade das ärgerte die Feinde. Sie merkten, dass das Volk der Juden von ganzen Herzen dabei war, es war einfach nicht davon abzubringen. Saneb.: Leute, das ist ernst zu nehmen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie solange zusammen arbeiten werden. Tobia: Wir bewaffnen uns und bekämpfen sie. Es wäre doch gelacht, wenn wir sie nicht durcheinander bringen könnten. Dann hat die Bauerei ein Ende. Sprecher: Die Juden aber beteten weiter zu ihrem Gott und stellten Tag und Nacht Wachen auf zum Schutz gegen sie. Trotz allen guten Willens kam es aber auch bei ihnen dahin, dass sie müde wurden. Ein kleines Lied aus den Tagen damals hieß: 3.Jude: Der Schutt nimmt ja nie ein Ende, wir haben schon ganz lahme Hände, wir sind viel zu müde und matt, um zu bauen die Mauer der Stadt. Sprecher: Die Feinde schienen sich ihrer Sache ziemlich sicher zu sein, denn sie sagten: Tobia: Ehe sie etwas ahnen oder von uns sehen, sind wir schon mitten unter ihnen. Saneb.: Genau. Und dann schlagen wir sie einfach zusammen. Diesem Machtwerk setzen wir ein Ende. Sprecher: Doch es kam ganz anders, denn die Juden, die außerhalb von Jerusalem, in der Nähe der Feinde wohnten, hielten sie auf dem laufenden über das, was jene gegen sie vorhatten. Nehemia: Ihr Männer wir müssen uns zum Kampf rüsten. Sprecher: Auf einem Platz hinter der Mauer stellten sich nun alle wehrfähigen Männer auf. Sie bewaffneten sich mit Schwerte, mit Lanzen und Bogen. Dann machte Nehemia allen wieder neuen Mut. Da erfuhren die Feinde, dass die Juden gerüstet waren. Auf diese Weise vereitelte Gott ihren Plan, die Israeliten heimtückisch zu überfallen. Die Juden gingen alle zurück zur Mauer, um weiter zu bauen. Die Gefahr war jedoch nicht vorüber, gab der Bauherr wieder wichtige Anweisungen: Nehemia: Wir teilen uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe, die baut an der Mauer weiter, und die anderen stehen solange Wache. Sprecher: Die Männer, die als Träger arbeiteten, machten es von da an so, dass sie mit einer Hand die Last trugen, und mit der andren Hand die Waffe hielten. Auch alle andren Leute am Bau hatten das Schwert ständig umgeschnallt. Endlich nach 52 Tagen unerhörter harter Arbeit war der letzte Stein in die Mauer eingefügt, die Tore waren eingehängt und verschlossen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht im Land. Die Mauer um Jerusalem steht! Die Juden haben es geschafft! Sprecher: Nehemia hatte seinen Auftrag erfüllt. Er war treu bis zum Ziel. Das ist entscheidend, denn nicht der Anfang sondern das Ende ist maßgebend. Wir alle sind mit hineingekommen in einen angespannten geistlichen Kampf, in dem es keinen Waffen stillstand gibt, bis wir in den Himmel kommen. Satan schleudert seine feurigen Pfeile auf das Kind Gottes, das sich dem Willen Gottes hingegeben hat, und ebenso auch die Gemeinde, der es um die Rettung von Menschen geht. Im Verlauf der Schlacht wird es ernste Wunden geben, viel Leiden und Schmerzen, vieles was uns betrübt und das Herz bricht. Aber sie Hauptsache ist, dass wir auf dem festen Grund stehen und auf dem Kampfplatz siegreich bleiben. ENDE Zu Favoriten hinzufügen (14) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 758
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