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Belsazars Gastmahl PDF Drucken E-Mail
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Belsazars Gastmahl.

Art: Anspiel
Teilnehmer: 7
Dauer: bis 15 min
Bibelstelle: Buch Daniel
Anlass: Dienst, Heiligung Sprecher: Belsazar, ein Sohn Nebukadnezars, war nun König. Er machte mal ein herrliches Mahl für seine tausend Mächtigen und soff sich mit ihnen voll. Als er betrunken war, ließ er die Gefäße, die aus dem Tempel Jerusalems weggenommen worden waren, bringen und trank mit seinen Mächtigen und seinen Frauen daraus. Dabei lobten sie gemachte Götter. Im gleichen Augenblick gingen Finger wie von einer Menschenhand hervor und schrieben auf eine getünchte Wand im königlichen Saal. Als der die schreibende Hand erblickte, entfärbte er sich. Seine Gedanken erschreckten ihn, so dass er wie gelähmt war und seine Beine zitterten. Der König rief laut und ließ die Weisen, Gelehrten und Wahrsager herbeiholen.

Belsazar: Welcher Mensch diese Schrift lesen kann und mir sagt, was sie bedeutet, der soll mit Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette um den Hals tragen und der Dritte in meinem Königreich sein.

Sprecher: Doch die Weisen konnten weder die Schrift lesen noch die Deutung dazu finden. Darüber erschrak der König Belsazar noch mehr und verlor seine Farbe ganz. Seinen Mächtigen wurde angst und bange!

Mutter: Der König lebe ewig! Lass dich von deinen Gedanken nicht so erschrecken, und entfärbe dich nicht! Es ist ein Mann in deinem Königreich, der den Geist der heiligen Götter hat. Denn zu deines Vaters Zeiten fand sich bei ihm Erleuchtung, Klugheit und Weisheit wie der Vater, der König Nebukadnezar, setzte ihn über die Zeichendeuter, Weisen, Gelehrten und Wahrsager., weil ein überragender Geist bei ihm gefunden wurde, dazu Verstand und Klugheit, Träume zu erraten und Geheimnisse zu offenbaren. Das ist Daniel, dem der König den Namen Beltschazar gab. So rufe man nun Daniel; der wird sagen, was es bedeutet.

Belsazar: (Daniel kommt zum König) Bist du Daniel , einer der Gefangenen aus Juda, die der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat? Ich habe von dir sagen hören, dass du den Geist der heiligen Götter habest und Erleuchtung, Verstand und hohe Weisheit bei dir zu finden sei. Nun hab ich vor mich rufen lassen die Weisen und Gelehrten, damit sie mir diese Schrift lesen und kundtun sollen, was sie bedeutet; aber sie können mir nicht sagen, was sie bedeutet. Von dir aber höre ich, dass du Deutungen zu geben und Geheimnisse zu offenbaren vermagst. Kannst du nun die Schrift lesen und mir sagen, was sei bedeutet, so sollst du mir Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette um deinen Hals tragen und der Dritte in meinem Königreich sein.

Daniel: So aber lautet die Schrift, die dort geschrieben steht: Mene mene tekel u-parsin. Und sie bedeutet dies: Mene, das ist, Gott hat dein Königtum gezählt und beendet. Tekel, das ist, man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden. Peres, das ist, dein Reich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben.

Sprecher: Belsazar befahl, dass man Daniel mit Purpur kleiden und ihm eine goldene Kette um den Hals geben sollte. Er ließ von ihm verkünden, dass er der Dritte im Königreich sei. Doch in derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, getötet.

Sprecher: Wie ist es heute? Wie gehen wir mit den geheiligten Sachen Gottes um? Wie gebrauchen wir unsere Gaben? Gebrauchen wir sie für die Welt, obwohl wir Gott damit dienen sollen, so wie Belsazar die Gefäße gebrauchte? Können wir es überhaupt verantworten? Ist es nicht Gnade, wenn der Töpfer das gefertigte Gefäß nicht zerschlägt, wenn es falsche Zwecke erfüllt? Sind wir uns der Gnade bewusst, die wir beanspruchen wenn wir Gott nicht dienen? Die Menschen um uns her sehen wie wir mit unseren Gaben umgehen. Und sie behalten es für eine lange Zeit. Sie wissen um das Fehlverhalten der Christen, aber auch um die Taten die Gott durch sie wirkt. Ja, die Leute kommen sogar bei Not und fordern diese Wirken Gottes an, wie Belsazar. Es ist wunderbar, wenn wir dann Liebe entgegen bringen können. Wenn wir dann helfen könne wie Daniel. Ja, wir werden dadurch auch selbst gesegnet.

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