| Daniel in der Löwengrube |
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Daniel in der Löwengrube. Art: Anspiel Teilnehmer: 7 Dauer: bis 15 min Bibelstelle: Jeremia 17,7 Anlass: Gott mehr lieben al die Menschen Sprecher: Ein Darius von Medien übernahm das Reich. Um es sich zu erleichtern setzte er über das ganze Königreich 120 Statthalter ein und drei Fürsten vor denen die Statthalter Rechenschaft ablegen mussten. Einer dieser Fürsten war Daniel. Er übertraf alle Statthalter und Fürsten, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen. Da trachteten die Fürsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das Königreich gerichtet wäre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, so dass man keine Schuld und kein Vergehen bei ihm finden konnte. Männer: Wir werden keinen Grund zur Anklage gegen Daniel finden, es sei denn wegen seiner Gottesverehrung. Fürsten und Statthalter: (gehen zum König) Der König Darius lebe ewig! Es haben die Fürsten des Königreichs, die Würdenträger, die Statthalter, die Räte und Befehlshaber alle gedacht, es solle ein königlicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll. Darum, o König, wollest du ein solches Gebot ausgehen lassen und ein Schreiben aufsetzen, das nicht wider geändert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist. Sprecher: So ließ der König Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen. Als Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. An seinem Obergemach hatte Daniel offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte. Schnell kamen jene Männer gelaufen und fanden Daniel, wie er betete und flehte vor seinem Gott. Männer: (gehen zum König) O König, hast du nicht ein Gebot erlassen, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten würde von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden solle? Belsazar: Das ist Wahr, und das Gesetz der Meder und Perser kann niemand aufheben. Männer: Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage. Sprecher: Als der König das hörte, wurde er sehr betrübt und war darauf bedacht, Daniel die Freiheit zu erhalten. Er mühte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu erretten. Männer: (gehen zum König) Du weißt doch, König, es ist das Gesetz der Meder und Perser, dass alle Gebote und Befehle, die der König beschlossen hat, unverändert bleiben sollen. Sprecher: Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Belsazar: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! Sprecher: Und sie brachten einen Stein, den legten sie vor die Öffnung der Grube. Der König versiegelte ihn mit seinem eigenen Ring und mit dem Ringe seiner Mächtigen, damit nichts anderes mit Daniel geschähe. Er ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen. Er konnte nicht schlafen. Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging schnell zur Grube, wo die Löwen waren. Als er dort ankam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Belsazar: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen? Daniel: Der König lebe ewig! Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, so dass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan. Sprecher: Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. Da ließ der König die Männer, die Daniel verklagt hatten, holen und samt ihren Kindern und Frauen zu den Löwen in die Grube werfen. Doch ehe sie den Boden erreichten, ergriffen die Löwen sie und zermalmten alle ihre Knochen. Da ließ der König Darius allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen auf der ganzen Erde Schreiben: Viel Friede zuvor! Das ist mein Befehl, dass man in meinem ganzen Königreich den Gott Daniels fürchten und sich vor ihm scheuen soll. Denn er ist der lebendige Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet. Sprecher: Und Daniel hatte große Macht im Königreich des Darius und auch im Königreich des Kyrus von Persien. Sprecher: Es ist schön wenn der Segen Gottes auf uns ruht, wie bei Daniel. Dazu gehört aber Glaube und Gebet, wie es bei Daniel ja war. Er betete dreimal am Tage und konnte im Glauben unter den Löwen überleben, ja sogar unversehrt wieder raus geholt werden. Es ist oft unser Unglaube, unser schlechtes Gebetsleben, welches uns daran hindert, Gottes Segen völlig zu beanspruchen. Doch wenn wir diesem nachkommen, wird Gott uns segnen können. Doch müssen wir auch den Neid der Mitmenschen in Kauf nehmen, die uns dieses Segens berauben wollen, obwohl auch sie durch uns an ihm teilhaben. Wir müssen uns einiges gefallen lassen, wenn wir den Segen weiter beanspruchen wollen. Doch das schöne ist, dass Gott uns nach der Bedrängnis noch mehr segnet. Genau so war es bei Daniel: Er musste es ertragen in die Löwengrube geworfen zu werden, doch wurde er danach verstärkt gesegnet, denn er hatte danach große Macht im Königreich des Darius und auch im Königreich des Kyrus von Persien. Erinnert uns der versiegelte Stein vor der Löwengrube nicht an den Stein vor Jesu Grab? Die Leute um uns her wollen uns, und Gotte Macht durch uns, immer wieder auf die Probe stellen. Sie ahnen oder wissen zwar was kommen kann doch erproben sie uns immer wieder. Warum wurde denn der Stein vor der versiegelt? Ahnten die Leute nicht schon dass Gott Daniel helfen würde, auch dass Gott unseren Herrn Jesus Christus erwecken würde? Was die Menschen immer wieder sehen wollen sind handfeste Beweise. Und wir sollten durch Jesus stark genug sein ihnen solche zu bieten. Sprecher: Lernen wir aus der Geschichte Daniels und seiner Gefährten! Nehmen wir uns ein Beispiel an ihrem Glauben, an Daniels Gebetsleben, an der Verbundenheit mit Gott, an der Bereitschaft für Gott plötzlich zu leiden und an der Fähigkeit den Ruhm und die Ehre nicht auf sich sitzen zu lassen sonder an Gott weiterzuleiten. Und da soll man sich noch fragen wieso man nicht gesegnet wird? Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Jeremia 17,7 Zu Favoriten hinzufügen (9) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 1216
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