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Lass dich von Gott gebrauchen! PDF Drucken E-Mail
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Lena hat, durch viel Trübsal im Leben, Ihren Glauben verloren. Ihr Vater führt Sie durch Gebet und sein Lebenswandel wieder zurück zu Gott.

Art: Anspiel
Teilnehmer: 5
Dauer: ca.30 min
Bibelstelle:
Anlass: Evangelisation, Themengottesdienst, Wirkung von Gebet, Mutter: Andreas, Hanna, kommt, das Essen ist fertig!

Andreas: Mutti, ist Papa noch nicht da?

Mutter: (Besorgt) Nein ich verstehe das auch nicht, es ist doch schon spät! (zu sich) Er hat sich bestimmt wieder in der Kneipe voll getrunken und findet jetzt den Weg nicht zurück.

Hanna: Mutti, ich habe den Verkaufstisch schon aufgebaut, spielst du mit mir nach dem Essen Verkäufer?

Mutter: (Erregt) Nein, ich habe noch genug anderes zu tun. Siehst du das nicht. Esst jetzt!

(evtl. Musik)

Sprecher: Nachdem Frau Berger den Tisch abgeräumt und das Geschirr gespült hat, macht sie noch eine Tasse Kaffee, schmiert eine große Schnitte Brot, legt ein Stück Kuchen dazu und bringt es dem Großvater.

Großvater: Guten Abend, Lena! Schön, dass du mal reinschaust!

Mutter: Guten Abend, hier ist dein Abendbrot.

Großvater: Danke! Ach Lena ich bin so froh, dass du dich so um mich sorgst.

Mutter: Geht es dir denn jetzt etwas besser?

Großvater: Ich hatte heute Nachmittag wieder große Schmerzen am Bein, aber jetzt tut es nicht mehr so weh!

Mutter: Warum hast du denn nichts gesagt? Ich könnte dir doch einen Umschlag machen!

Großvater: Du hast schon ohne mich genug Arbeit, ich will dir das Leben doch nicht noch schwerer machen. Weißt du Lena, Gott will immer das Beste für seine Kinder, manchmal gebraucht er auch Schmerzen um uns näher zu sich zu ziehen.

Mutter: Bitte rede nicht immer von Gott! Wenn Gott das Gute für uns will, warum lässt er es denn zu, dass Reiner so trinkt. Wir leiden doch alle darunter.

Großvater: Lena, Gott will nicht, dass es euch schlecht geht. Ihm gefällt es auch nicht, dass Reiner so trinkt, aber er lässt jedem Menschen die freie Wahl.

Mutter: Ach, Vater lassen wir das Thema. - Hat es dir geschmeckt?

Großvater: Ja, es war sehr gut. Auch der Kuchen war sehr lecker. Danke!

Mutter: So ich geh dann wieder, Gute Nacht!

Großvater: Gut Nacht. - Arme Lena, wie hat sie sich so verändert?! Ich weiß noch genau, wie sie damals ins Zimmer gerannt kam und rief: Papa, Papa Ich habe mich bekehrt. Aber das ist schon so lange her. Als Reiner dann anfing zu trinken, verlor auch Lena immer mehr die Freude am Bibellesen und Beten. Am Anfang besuchte sie noch zwischendurch die Gottesdienste, aber irgendwann ging sie gar nicht mehr hin. - Wenn ich ihr doch bloß helfen könnte, aber wie? Ich kann doch nur als Licht leuchten und für sie beten. Und das will ich auch tun (entschlossen)!

Sprecher: In einem innigen Gebet bringt er seine Tochter, den Schwiegersohn und seine Enkelkinder vor den Thron Gottes, so wie er es schon oft getan hatte. Er tut es im Vertrauen auf seinen himmlischen Vater, dem es nicht schwer ist durch viel oder wenig zu helfen.

- Musik -

Sprecher: Schon seit langer Zeit betet der Großvater zu Gott für seine Kinder, doch es scheint, als ob sich die Lage gar nicht bessern will. Im Gegenteil: Reiner fällt immer tiefer in die Trinksucht. Oft kommt er erst spät nach Hause und ist in seinem Rausch kaum ansprechbar. Eines Abends, es ist schon sehr spät, macht sich Lena Sorgen:

Mutter: Es ist schon halb zwölf und Reiner ist immer noch nicht da. Ich verstehe das nicht. Hoffentlich ist nichts passiert.(Hanna kommt zögernd zur Mutter)
Hanna, mein Kind, warum schläfst du noch nicht?

Hanna: Ich kann nicht schlafen. Ist Papa immer noch nicht gekommen?

Mutter: Nein. - Komm setz dich zu mir.

Sprecher: Schweigend nimmt Lena ihr Kind in den Arm und streicht sachte über den Kopf. "Wie lange ist das schon her, wo ich sie das letzte Mal auf den Schoß hatte" denkt sie. " Die armen Kinder, ich habe sie so vernachlässigt!" Tränen laufen ihr über die Wange, doch sie wischt sie heimlich weg. Ihre Kinder sollen nicht wissen, wie schwer es ihr ist. Immer wieder blickt sie unruhig auf die Uhr. Reiner ist immer noch nicht da. Sie versucht ihre Unruhe zu verbergen und summt leise vor sich hin, bis Hanna die Augen zufallen und sie ruhig schläft. Lena trägt sie vorsichtig ins Kinderzimmer und legt sie ins Bett. Dann zieht sie ihre Jacke an, schließt leise die Haustür und geht in die dunkle Nacht hinaus. Wo kann Reiner nur sein? Sonst war er immer um diese Zeit zu Hause? Sie sucht in allen Kneipen und Gasthäusern nach ihm. Und schließlich findet sie ihn: Er sitzt total betrunken auf einer Bank ganz in der Nähe einer Kneipe. Lena hebt ihn auf und zerrt ihn nach Hause. Es ist schon Kurz vor 1 Uhr als sie endlich ankommen. Sie bringt ihren Mann ins Bett und geht dann noch einmal ins Kinderzimmer.

Mutter: Andreas und Hanna schlafen ganz ruhig; es hat bestimmt keiner etwas davon gemerkt!

Sprecher: Aber da hat sie sich getäuscht, der Großvater lag noch wach und hatte alles mitbekommen. Immer wieder hatte er Säufer zu Gott geschickt, er möge seine Kinder doch bewahren. Wie erleichtert war er, als er die Haustür knarren hörte und bekannte Stimmen vernahm.

- Musik -

Mutter: (Mutter + Hanna + Andreas) Andreas, ruf Opa zum Essen. Es ist fertig. Hanna, leg noch schnell die Löffel auf den Tisch.

Großvater: (Opa und Andreas kommen) Oh, Gemüsesuppe hast du gekocht. Die esse ich doch so gerne.

Mutter: Dann lasst es euch gut schmecken. Vater ich bin froh, dass es dir jetzt besser geht und du runter kommst und mit uns isst.

Sprecher: Wie immer spricht der Großvater das Tischgebet. Während dem Essen sieht er seine Tochter immer wieder an. Sie ist so dünn und blass geworden bemerkt er.

Mutter: Hanna, Andreas, wollt ihr noch etwas Suppe?

Andreas: Nein, ich bin satt, Danke.

Hanna: Danke, wir gehen spielen. (Hanna & Andreas gehen)

Großvater: (kleine Pause) Lena, mein Kind, du siehst so blass aus. Vielleicht solltest du zum Arzt gehen?

Mutter: Ach, nein, lass nur! Es wird schon besser werden!

Sprecher: Doch besser wurde es nicht; schon am nächsten Tag liegt sie mit Fieber und starken Magenschmerzen im Bett.

Mutter: Andreas, Andreas! Komm mal bitte!

Andreas: Was ist denn, Mutti?

Mutter: Mir geht es heute nicht gut. Ich kann euch keine Brote schmieren. Nehmt euch Obst aus dem Regal und geht rechtzeitig los, damit ihr nicht zu spät zur Schule kommt!

Andreas: Ist gut, Mama! (Junge geht)- Musik -

Mutter: Die Schmerzen wollen auch gar nicht aufhören. - Wie spät ist es eigentlich? (sieht auf die Uhr) Oh, die Kinder müssten gleich kommen und ich habe noch nichts zu Mittag gekocht. Vielleicht sollte ich aufstehen und irgendetwas zu Essen machen. Aber ich fühle mich noch zu schwach dazu. (Andreas stürmt herein)

Andreas: Hallo Mutti! Wie geht es dir, geht es dir schon besser?

Mutter: Ich fühle mich noch nicht so gut. Wo ist denn Hanna?

Andreas: Die müsste auch gleich kommen!

Mutter: Setzt euch schon an den Tisch. Ich versuche gleich aufzustehen um euch etwas zu Essen zu machen.

Andreas: Ach, nein, Mami, brauchst du nicht. Opa hat uns schon Eier gebraten.

Mutter: Was - Opa?

Andreas: Ja, er hat auch schon das Geschirr vom Frühstück gespült. Willst du auch etwas essen?

Mutter: Nein, lass nur! (Junge geht raus; Mutter denkt nach)(Verwundert) Das ist doch nicht wahr?! Opa hat das Mittagessen gemacht und Geschirr gespült? Er ist doch selber kaum auf den Beinen. Aber irgendetwas muss ihn doch dazu bewegt haben. Ich weiß nicht, ich muss mich immer mehr über ihn wundern Obwohl er oft Schmerzen hat und im Bett liegen muss, habe ich ihn noch nie klagen hören. überhaupt, - er strahlt immer so eine Ruhe und Zufriedenheit aus. - Ich glaube es muss an seinem Christ sein liegen. Es gibt keinen Bereich in seinem Leben in dem er Gott ausschließt. Ja, - ich habe auch einmal mit Jesus gelebt, aber es ist schon so lange her! Als ich Jesus den Rücken gekehrt habe, bin ich immer unglücklicher geworden. Das Leben ist so sinnlos und leer.

Sprecher: Tränen laufen ihr über das Gesicht. Sie denkt an die Zeit zurück, wo sie glücklich war und tiefen Frieden im Herzen hatte. Diesen Frieden hatte sie seitdem immer vermisst, manchmal hatte sie ihn auch gesucht, doch nicht gefunden. "Vielleicht sollte ich beten", denkt sie. "Vielleicht hört Gott mich und kann mir helfen. "Nach einigem Zögern faltet sie ihre Hände und betet nach so langer Zeit zu Gott. Weinend sagt sie ihm ihre Not; sie will nichts mehr verbergen und bekennt die ganze Schuld. Immer wieder bittet sie um den Frieden und echte Freude ins Herz und Gott antwortet. Sie spürt plötzlich, wie die große Sündenlast von ihr genommen wird und tiefer Frieden ihr Herz erfüllt. - Musik -

Großvater: (nachdenklich) Irgendwie hat sich Lena seit kurzem verändert. Sie sieht jetzt immer so fröhlich aus und nimmt sich mehr Zeit für die Kinder. Ob sie vielleicht einen neuen Anfang mit Gott gemacht hat? Das wäre so schön, aber sie hätte es doch gesagt?!

(Hanna kommt herein)

Hanna: Opa, Mutti hat Kuchen gebacken. Wir wollen gleich Kaffee trinken.

Großvater: Ja, Ja ich komme.

Sprecher: Schnell nimmt das Kind den Großvater bei der Hand und geht mit ihm die Treppe hinunter. Ein herrlicher Duft von Kaffee und Apfelkuchen strömt aus der Küche.

Großvater: Hm, riecht das hier gut!

Mutter: Ja, setzt euch. Ich hole nur noch die Milch.

Sprecher: Prüfend betrachtet der Großvater seine Tochter. Sie hat sich wirklich sehr verändert. Sie strahlt so eine große Freude aus, wie er sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Als sie an den Tisch zurückkommt fragt er zögernd:

Großvater: Lena, mein Kind, sag doch, was mit dir los ist. Du siehst so glücklich aus, so ganz anders als ich dich kenne.

Mutter: Vater, ich - ich habe mich bekehrt. Ich habe jetzt den Frieden und die Freude, nach der ich so lange gesucht habe.

Großvater: Ich habe es mir schon gedacht - Lena, ich freue mich so sehr für dich.

Sprecher: Mit Tränen der Freude in den Augen fallen sich Vater und Tochter in die Arme. "Ich wusste es doch; Gott erhört Gebet", flüstert der Großvater vor sich hin.

Mutter: Vater, ich bin Gott so dankbar, dass du bei uns wohnst. Du hast mir mit deinem ganzen Dasein gezeigt, was es heißt, ein Christ zu sein und sich in Gottes Hand geborgen zu fühlen. Durch dein Leben habe ich den Weg zu Gott zurückgefunden. Lass uns ab heute gemeinsam für Reiner beten, dass auch er sich bekehrt, denn ich bin sicher: Gott erhört Gebete und wird auch ihn zu sich ziehen!

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