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Monika bemüht sich alles so schön wie möglich für Manfred zuzubereiten. Doch Manfred ist immer unzufrieden.

Art: Anspiel
Teilnehmer: 5
Dauer: bis 15 min
Bibelstelle: 
Anlass: Wertschätzung Sprecher: Der Freitag begann wie immer: aufstehen, aufräumen, einkaufen.
Monika hatte an diesem Tag nie Zeit, sich ein wenig auszuruhen. Alles musste erledigt werden. Und am Sonntag sollte auch noch Besuch kommen.
Sie war gerade am Bodenwischen, als Tobias, ihr Sohn, den Flur betrat.

Tobias: Mama, ich habe Hunger.

Monika: (aufbrausend) Tobias, warte doch einen Augenblick. Wenn ich fertig bin essen wir, ja? Und zieh deine Schuhe aus, wenn du rein kommst. Siehst du nicht, dass ich putze?

Tobias: (bittend) Gib mir doch wenigstens einen Apfel.

Monika: Geh schon mal zur Tür. Ich bringe dir einen. Dann gehst du aber noch ein bisschen spielen und kommst nicht wieder mit deinen dreckigen Schuhen ins Haus, sonst ist alles wieder schmutzig, wenn Vati kommt.

(Tobias geht - kurze Pause)

Monika: So, das hätte ich geschafft. nur noch eine Stunde bis Manfred kommt. Jetzt muss ich noch schnell kochen. - Oh nein, jetzt habe ich vergessen einzukaufen. Nun aber schnell. Sonst schaffe ich es nicht mehr. Wo ist Tobias? (ruft) Tobias! Komm schnell her!

Tobias: Was ist los Mama?

Monika: Schnell Tobias! Zieh dich an! Wir wollen einkaufen.

Sprecher: Schnell kaufte sie ein und machte dann das Essen bereit. Gerade war sie fertig, als auch schon Manfred kam.

Monika: Hallo Manfred.

Manfred: Hallo. Was gibt’s zu Essen? Ich habe solchen Hunger.

Monika: Ich habe einen leckeren Nudelauflauf gemacht.

Manfred: Nudeln? Auch das noch. Wir hatten doch erst letzte Woche Nudeln.

Monika: Nie bist du zufrieden, mit dem was ich dir koche. Dann koch doch selber. Ich habe keine Lust, mir ewig dein Nörgeln anzuhören.

Sprecher: Nach dem Essen stand Manfred auf und ging vom Tisch, ohne etwas zu sagen.

- kurzes Musikstück -

Monika: ( aufgebracht ) Es ist doch nicht zu fassen. Ich bemühe mich, alles schön herzurichten und dann ist er noch nicht mal zufrieden.
Ob er überhaupt mal merkt, dass ich es für ihn tue?
Nein, für einen Dank hat er nichts übrig.

Sprecher: Monika war ganz aufgebracht. Wie konnte ihr Mann nur so etwas tun. Das ging jetzt schon mehrere Wochen lang so. Oder machte sie etwas falsch? Aber sie versuchte doch immer aus allem das Beste zu machen.

Am Abend als Manfred und Tobias schon schliefen, holte sie ihre Bibel und begann zu lesen.

Monika: Was steht da? (liest) Alles, was ihr nun wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Ja, aber ich versuchte doch die ganze Zeit, alles richtig zu machen. Was habe ich nur falsch gemacht?
Moment, hier steht: "Seit fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. (murmelt)... haltet an am Gebet." Warum bin ich nicht früher darauf gekommen, alles ins Gebet zu nehmen. Ich wollte es aus eigener Kraft schaffen Deshalb ist es mir auch nie gelungen.
(entschlossen) Aber das soll sich ab heute ändern.

Sprecher: Voller Zuversicht, dass es besser würde, ging sie schlafen.

- Musik -

Am anderen Morgen wachte sie mit ganz andern Gedanken auf. Sie wollte heute freundlich und geduldig sein. Gott würde ihr sicher beistehen.

Monika: Manfred ist auf Arbeit und Tobias schläft noch. Obwohl Manfred heute wieder so mürrisch war, konnte ich doch freundlich zu ihm sein. Gott erhört Gebet.

Sprecher: Auch Manfred kam auf Arbeit immer wieder auf den Gedanken zurück.

Manfred: Was ist nur mit meiner Frau los? Ich erkenne sie kaum wieder. Heute Morgen, als sie mir die Tasche fertig machte, war sie so fröhlich. Ganz anders als sonst.

Stimme: ( Hall ) Siehst du Endlich kommst du zur Einsicht.

Manfred: Wie, zur Einsicht?

Stimme: Na, überleg mal. Sie bemüht sich, dir alles so schön wie möglich zu machen. Und wie reagierst du darauf?

Manfred: Aber, sie ist es doch, die sich immer so schell aufregt.

Stimme: Manfred, versetz dich mal in ihre Lage. Sie kocht und wäscht für dich. Dann kommst du auch noch so mürrisch nach Hause und dann bedankst du dich noch nicht mal bei ihr. Ist das Liebe? Wenn du sie geliebt hättest, würdest du ihr auch mal sagen: Danke, das Essen hat gut geschmeckt.

Manfred: Wenn ich das alles so bedenke, dann ist das alles wahr. Wie schlecht muss es meiner Frau gehen. Immer hört sie nur böse Worte von mir. Das geht so nicht weiter.
Aber das soll sich ab heute ändern. Ich will mit Gottes Hilfe anders werden!


Liebe ......................... und ........................... wir wünschen euch, dass ihr für jedes freundliche Wort, jede Aufmerksamkeit offene Augen habt und sie nicht als Selbstverständlichkeit des Alltags seht. Versucht viel mehr für jedes Entgegenkommen "Danke" zu sagen.

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