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Die Jungschar wird in die Jugend übernommen. Doch was pasiert dann? Art: Anspiel, Anspiele, Sketsch, Sketsche (Beginn: Lied) (große Runde) Henry: Ach übrigens, nächsten Sonntag haben wir Jungscharauf-nahme. Beate: Was, schon wieder Jungscharaufnahme? Das gibts ja wohl nicht! Claudia: Wieso, ist doch schön. Weißt du noch, wie wir uns gefreut haben, als wir endlich in die Jugend kamen? Beate: Ja, schon... mh... Henry: Schon Wochen vorher haben wir uns Gedanken gemacht, wie es in der Jugend sein wird. Bob: Mensch, war ich aufgeregt als wir aufgenommen wurden. Doch am Ende war es garnicht so schlimm. Claudia: Und weißt du noch, Bob, wie Jens uns nach der Jugend-stunde zum Altenbesuch eingeladen hat? Das fand ich ja nett, damals. Bob: Das können wir doch auch machen. Henry: Wie wär's mit Samstag in einer Woche, da bin ich alleine zu Hause, dann können wir einen Teeabend machen. Claudia: Die Idee ist echt gut! Ich würde gerne einen Kuchen backen! Beate, hättest du nicht Lust mitzumachen? Beate: (gedehnt) Müssen die Neuen denn unbedingt dabei sein? Bob: Wieso findest du das nicht gut? Claudia: Das ist doch ein toller Einstieg für sie. Beate: Na ja, kann sein. Henry: Doch, bestimmt. Oh, da haben wir aber noch eine Menge vorzubereiten. Claudia: Henry, wir müssen uns beeilen... Henry: Ach ja, wir müssen ja noch das Lied für die Hochzeit üben. Komm wir gehen, die anderen warten bestimmt schon. Beate: Ich muß auch gehen. Ich muß noch lernen. Bob: Machen wir Schluß für heute. (zu sich) Komisch, in letzter Zeit hat Beate sich irgendwie verändert. Sie zeigt kaum noch Interesse an geistlichen Dingen. An allem hat sie etwas auszusetzen. Ich glaube, es ist notwendig für sie zu beten. (evtl. Musik) Szene 2 (große Runde: Henry, Claudia, Bob, Kerstin, Klaus, ...) Henry: Ach, hallo Thomas. Schön, dass du auch da bist. Gehst du schon mal ins Wohnzimmer, da kommt noch jemand. - Hallo! Claudia: Hallo Henry. Ich habe noch Vanessa mitgebracht. Henry: Hallo Vanessa. Kommt herein, dann sind wir jetzt ja vollzählig. Kerstin: Macht ihr das immer so, dass ihr die Neuen einladet? Henry: Nein eigentlich nicht, aber wir wollten euch gerne näher kennenlernen. Bob: Wir dachten, dass dies für euch ein guter Einstieg in die Jugend wäre. Bei mir war das damals ähnlich. Jens hat mich gleich zum Altenbesuch eingeladen. Henry, du bist doch dafür zuständig. Erzähl doch etwas über den Dienst. Henry: Vorstellung des Altenbesuchs: Antoli Wiebe Kerstin: Das hört sich ja interessant an. Claudia: Ja, komm doch auch mit. Ich bin schon seit einem halben Jahr dabei, und es macht mir immer noch Freude. Kerstin: Ich hätte schon Lust. Vanessa, kommst du auch mit? Vanessa: Mhm... ich weiß nicht. Ich habe noch nie etwas mit alten Leuten zu tun gehabt. Bob: Ach weißt du, das ist garnicht so schlimm. Wenn du erst siehst, wie glücklich die alten Geschwister sind, wenn wir kommen, dann vergehen dir deine ganzen Bedenken. Vanessa: Du scheinst ja richtig begeistert zu sein. Das nimmt einen ja richtig mit! Ich komme ganz bestimmt! Carolin: Schade, dass ich da nicht mitmachen °kann. Bob: Wieso? Da kann doch jeder mitmachen. Carolin: Ich kann nicht so gut singen. Aber, was macht ihr denn sonst so in der Jugend? Vorstellung der Mittwochsgruppen Vorstellung des Gebetskreises Henry: Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, welche Kraft das Gebet in sich birgt! Ich habe es schon zu oft erfahren, wie Gott mir bei Arbeiten, Prüfungen, in Versuchungen und schweren Situationen geholfen hat. Durch das gemeinsame Gebet können wir Gott zum Handeln zwingen. Bob: Henry, du sprichst mir aus der Seele. Ich werde immer wieder im Glauben gestärkt, wenn ich höre wie andere erzählen, das Gott ihnen in einer schweren Lage wunderbar geholfen hat. Claudia: Da fällt mir doch gerade die Frau ein, die wir vor kurzem im Krankenhaus besucht haben. Stellt euch vor, die Ärzte hatten sie schon aufgegeben, doch Gott hat sie auf Grund der vielen Gebete wieder gesund gemacht. Beate: Ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass das ein íWunder war. Ihr gings ja vorher auch schon besser. Claudia: Natürlich war das ein Wunder Gottes! Die ganze Gemeinde hat für sie gebetet. Für mich ist das eindeutig. Ich glaube Hans könnte uns mehr dazu erzählen, weil er schon lange dabei ist. Hans wie wäre es wenn du den Krankenbesuch vorstellen würdest. Vorstellung des Krankenbesuchs: Hans Wiebe Vorstellung des MAK, ASK, GBS, Straßeneinsatz Klaus: Es gibt ja richtig viel Arbeit hier! Also ich würde gerne mal zum Krankenbesuch gehen. Thomas: Ich würde gerne alle Dienste mal ausprobieren. Womit fange ich nur an? Bob: Das ist die richtige Einstellung! So kannst du am schnellsten herausfinden wozu du begabt bist! Henry: Ihr habt so lange zuhören müssen, laßt uns jetzt zusammen ein Lied singen. Wer schlägt eins vor. (Lied in großer Runde) Szene 3 Beate: Hallo, Thomas! Wo läufst du denn so schnell hin! Thomas: Hallo! Ich wollte gerade zum Altenbesuch. Gehst du auch dahin? Beate: Nein, ich war schon seit langem nicht mehr dort. Weißt² du, es ist nicht alles Gold was glänzt! Es ist immer das gleiche! Du kommst hin, singst den Alten etwas vor, hörst ihre Geschichten an und wartest die ganze Zeit nur aufs Ende! Ich weiß gar nicht was die andern daran gut finden. Ich finde die Jugendlichen, die diesen Dienst tun, haben eine längst überholte Einstellung zu den Alten. Thomas: Aus dieser Sicht habe ich das noch gar nicht gesehen. Aber du könntest recht haben. Beate: Wenn du erst so lange in der Jugend bist, wie ich, siehst du das bestimmt genauso. Aber ich muß jetzt gehen, für mich gibt es Wichtigeres zu tun als zum Altenbesuch zu gehen. Aber du kannst ja ruhig dort hingehen! Wirst schon sehen, was dir das bringt. Thomas: (spricht zu sich selbst) Sie muß es ja besser wissen! Schließlich ist sie ja schon lange in der Jugend. Ich glaube in so einer Gesellschaft könnte ich mich auch nicht wohl fühlen. Irgendwie ist mir die Lust am Altenbesuch vergangen. Wie könnte ich¶ die Zeit jetzt am sinnvollsten nutzen? Ich geh schwimmen! Szene 4 Bob: (zur großen Runde) Habt ihr gehört? Thomas hats erwischt! Er liegt im Krankenhaus! Klaus: Was?! Was ist denn passiert? Bob: Ich weiß es auch nicht so genau! Er wurde angefahren, soll schlimm sein. Henry: Wie wärs wenn wir ihn besuchen würden? Habt ihr Zeit? Claudia: Klar, wir sind dabei! Klaus: Natürlich! Bob: Was für eine Frage. Selbstverständlich besuchen wir ihn! Szene 5 (Bob, Klaus, Claudia, Henry, Kerstin, Vanessa, Carolin)Bob: Hallo Thomas! Kerstin: Wie geht's dir? Klaus: Mensch, du siehst ja schlimm aus! Thomas: Hallo! Ich hätte nicht gedacht, dass ihr kommen würdet! Claudia: Aber es ist doch selbstverständlich, dass wir dich besuchen kommen. Carolin: Thomas, erzähl doch wie es passiert ist. Wir haben heute erst von deinem Unfall erfahren, und sind gleich gekommen. Thomas: Jaaa, also eigentlich -- gibt es da nicht viel zu erzählen. Vane.ssa: Du sollst unter ein Auto gekommen sein? Thomas: Ja, ich wollte gerade die Straßenseite wechseln, als aus der Kurve plötzlich ein Auto hervorgeschossen kam. Ich wollte wieder zurückspringen, aber schaffte es nicht ganz. Carolin: Hast du den Wagen denn nicht gesehen? Thomas: Aach, ich habe gar nicht so richtig auf die Straße ge-achtet. Ich war irgendwie so in Gedanken versunken. Und dann ging alles so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte. Ich fühlte nur noch einen starken Schmerz am linken Bein, danach weiß ich nichts mehr. Erst hier kam ich wieder zur Besinnung. Bob: Du mußt ja über etwas Wichtiges nachgedacht haben, dass du nicht einmal auf die Straße gesehen hast. Thomas: Ich war eigentlich auf dem Weg zum Altenbesuch. Unterwegs traf ich Beate. Ich blieb stehen und habe mich ein wen¢ig mit ihr unterhalten, danch verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Und gerade als ich über die Straße gehen wollte, ist mir dieses Unglück passiert. Henry: Das verstehe ich nicht. Du wolltest doch zum Altenbesuch gehen, und plötzlich befindest du dich auf dem Weg nach Hause. Thomas: Äääh... - mmmh. Ich ... Claudia: Thomas, irgendetwas stimmt hier doch nicht. Klaus: Du warst doch auf dem Weg zum Altenbesuch. Thomas: (zornig, erregt) Jaa!! Ich war auf dem Weg dorthin!! Meint ihr ich will auch diese überholte Einstellung zu den Alten einnehmen, wie ihr sie habt? Der Dienst ist längst nicht so interessant wie ihr mir den vorgemalt habt! Carolin: Thomas! Was ist mit dir denn los? Wie kommst du darauf? Wie kannst du denn so etwas sagen, du warst doch noch niemals da. Thomas: Das hab' ich auch gar nicht vor! Die Dienste in der Jugend sind doch längst überholt! Beate wird's schon wiõssen: Nicht alles was glänzt ist Gold! (Thomas - gesenkter Blick) Henry: Ach, daher weht der Wind. Thomas, weißt du, Beate kommt schon seit längerer Zeit nicht mehr zur Jugend, und hat auch mit uns keinen Kontakt mehr. Mir scheint so, sie ist nicht auf dem richtigen Weg. Wir sind alle traurig darüber und beten auch täglich für sie, aber es hat sich bisher noch nichts geändert. Vielleicht verstehst du jetzt woher diese Einstellung kommt. Thomas, es wäre gut, wenn du darüber nachdenken würdest. Ich glaube, das Beste ist, dass wir jetzt gehen. Tschüß Thomas. Szene 6 Klaus: Hallo, Thomas! Wie geht's? Carolin: Deine Stirn ist ja schon gut verheilt. Thomas: Hallo. Ja, wird immer besser. Bob: Na, hast du Gesellschaft bekommen? Thomas: Ja, das ist Frank. (zeigt auf seine Freunde) Das sind meine Freunde Frank: Hallo! (alle begrüßen ihn) Vanessa: Thomas, du hast ja bald Geburtstag. Kommst du bis dahin noch raus? Thomas: Ich weiß nicht, der Arzt konnte noch nichts Bestimmtes sagen. Aber mal was îanderes. Wißt ihr noch seit letzter Woche, habe ich viel Zeit gehabt um nachzudenken. Ich mußte einsehen, dass meine ganzen Argumente eigentlich nur Vorurteile sind. Denn ich denke, wenn man einen Dienst wirklich von ganzem Herzen für Gott tut, so kann er einem viel Freude bringen. Bitte vergebt mir, dass ich euch diese Vorurteile so unbedacht vor den Kopf geschmissen habe. Es tut mir wirklich leid. Henry: Ich glaube, wir sind alle bereit dir zu vergeben. Carolin: Natürlich vergeben wir dir. Bob: Schon längst vergessen! (alle vergeben) Thomas: Ich danke euch. Frank: Thomas, kann ich meine Zeitung wiederhaben? Thomas: Ach Frank! Von dir habe ich ja ganz vergessen! Komm doch auch hier rüber. Frank: Gerne. Klaus: Was hast du eigentlich? Frank: Ach, nur 'ne kleine Blinddarmoperation. Kerstin: Ah, dann gehts ja noch - hatte ich auch mal. Frank: Seid ihr alles Freunde. Vanessa: Wir sind mehr als Freunde. Wir gehören alle zu einer christlichen Jugendgruppe. Frank: Und was macht ihÇr da? Bob: Wir treffen uns einmal in der Woche zur gemeinsamen Jugendstunde. Und auch sonst unternehmen wir viel miteinander. Aber im Mittelpunkt steht unser Glaube an Jesus Christus! Wir lesen zusammen in der Bibel und lernen immer mehr daraus. Frank: Ihr lest in der Bibel? Wer glaubt denn heut' zu Tage noch an sowas? Carolin: Ein jeder von uns glaubt an sie! Wir haben persöhnlich erfahren, was es heißt, mit Jesus zu leben. Klaus: Oh, ich glaube wir müssen schon fahren, aber Thomas bleibt ja hier, und kann dir noch einiges mehr von dem Glauben an Jesus erzählen. Henry: Ja, wir wünschen euch beiden gute Besserung. Tschüß! (alle Verabschieden sich) Szene 7 Bob: Frank, schön dass du auch da bist! Frank: Ja, Thomas rief an, und fragte, ob ich auch zu seiner Geburtstagsfeier kommen würde. Da habe ich natürlich zugesagt, und jetzt bin ich hier. (Vanessa kommt rein) Klaus: Komm, hier ist noch ein Platz frei! Du bist heute die Letzte. Thomas: Soï, dann können wir jetzt ja anfangen. Wißt ihr: Als ich in die Jugend reinkam, und wir dann die erste Feier bei Henry hatten, dachte ich meine Jugendzeit richtig für Gott einzusetzen. Ich war begeistert davon, wie viele Dienstmöglichkeiten dargeboten wurden. Ihr könnt euch sicher noch daran erinnern, wie ich bereit war überall mitzumachen. Doch als dann der Zwischenfall mit Beate kam, war mir diese Begeisterung schnell vergangen. Ich sehe den Unfall nun als Führung Gottes, und ich bin ihm dankbar dafür, denn er hat mir dort im Krankenhaus mit eurer Hilfe gezeigt, dass diese Denkrichtung alle Vorurteile falsch sind. Aber nun bin ich von Herzen bereit mit euch Gott zu dienen und die Freude am Dienst mit euch zu teilen. Carolin: Thomas ich finde es ausgesprochen gut, dass du jetzt mit uns zusammen Gott verherrlichen willst. Ich glaube, es wird dir ähnlich wie uns gehen. Du wirst erfahren, was es bedeutet, in der Gemeinschaft mit anderen Gott zu dienen. (Musik) Henry: Es war wirklich ein schö ner Abend heute. Es ist schön, dass wir gemeinsam Gott dienen dürfen. Schade, dass der Abend schon rum ist. Claudia: Machts gut! Ich gehe jetzt. Frank: Bob, könntest du mich vielleicht nach Hause bringen? Bob: Na klar. (gehen zur Seite) Szene 8 Frank: Also so ein Geburtstag habe ich noch nie erlebt. Daß Geburtstage auf solch eine Art und Weise gefeierte werden. Bob: Machen wir immer so. Aber mit Thomas haben wir zum ersten mal Geburtstag gefeiert. Frank: Thomas ist eigentlich ein netter Kerl. Ich habe ihn in imõ Krankenhaus gut kennengelernt! Und auch als ihr alle da wart, habe ich gemerkt, dass ihr alle anders seid. Und als ich heute die Rede von Thomas hörte, habe ich gemerkt, dass ihr nicht nur eine äußere Fassade tragt, sondern bis auf den Kern echt seid. Anwendung: - Es ist schön, wenn die Jugend vom Kern aus echt ist. - "Alte" Jugendliche sollen die Jungschärler mit ganzem Herzen aufnehmen. - Jungschärler sollen die Dienste erst ausprobieren, bevor sie Vorurteile bilden. 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