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Ein Glas kalter Milch PDF Drucken E-Mail
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Ein Student wird von einem Mädchen gastfreundlich aufgenommen und mit einem glas kalter Milch beschenkt. Diese Freundlichkeit kehrt später zu ihr zurück. 

Art: Anspiel, Anspiele, Sketsch, Sketsche
Teilnehmer: 5
Dauer: bis 5 min
Bibelstelle: Matthäus 25, 40-45
Anlass: Gastfreundschaft, Freundlichkeit, Gutes tun

 

Erzähler: "Vor allem Liebe!" - so ein Gebot gab Jesus Christus: "Liebet einander!" Die Nachfolger Jesu erkennt man an der Liebe zueinander. Liebe aber wird offensichtlich vor allem in den Taten. Eine gute Tat, ist sie auch noch so klein, wenn sie aus Liebe getan wurde bringt unbedingt Frucht. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, Vielleicht erst in vielen Jahren - sie wird aber von Gott vielfältig bezahlt werden. Davon soll das folgende Beispiel handeln.Es war ein heißer Sommertag. Ein junger Medizinstudent ging von Haus zu Haus in den Vororten der Stadt und verkaufte Bücher, um seine Schulden zu bezahlen. Der Tag neigte sich nun schon dem Abend zu und der ermüdete Student hatte großen Durst. Er nahte sich gerade einem Hause, jedoch war hier niemand, außer einem kleinen Mädchen zu Hause. Der Student fragte:


Student: Möchtest du nicht auch ein Buch kaufen?


Mädchen: Meine Mutter ist Witwe und wir haben kein Geld, um dieses Buch zu bezahlen.


Student: Kannst du mir denn ein Glas kaltes Wasser geben, ich habe einen so großen Durst.


Mädchen: Wir haben auch Milch. Wenn sie mögen bringe ich Ihnen ein Glas kalter Milch.


Student: Oh ja, gerne, wenn es eure Lage nicht verschlechtert!


Mädchen: Ach nein, ich bringe es Ihnen gleich.


Student: Vielen Dank, es hat mir sehr gut getan. Hier hast du etwas für die gute Milch.


Mädchen: Nein, nein, dafür nehme ich kein Geld!


Student: Und warum nicht?


Mädchen: Meine Mutter lehrte mich immer gastfreundlich zu sein. Und ich bemühe mich, diesem zu folgen.


Student: Dann bedanke ich mich nochmals und wünsche dir, immer so lieb zu bleiben.


Erzähler: Es vergingen einige Jahre, und aus unserem Student Wurde ein berühmter Chefarzt eines großen Krankenhauses. Eines Tages als er seine Kranken besuchte, sah er ein Gesicht, das er sofort wiedererkannte und ihn in Vergangenheit zurückrief: Das war das Mädchen, welches ihm an jenem heißen Tag liebevoll ein Glas Milch gereicht hatte. Das Mädchen war so krank, dass es niemand, der sie besuchte erkannte. Der Arzt setzte alles dran, um der Kranken zu helfen.


Arzt: Wir werden ein Einzelzimmer für sie zubereiten und aufpassen, das keiner ihre Ruhe stört.


Erzähler: Dank der großen Mühe des Arztes wurde das Mädchen gesund.


K.-schw.: Sie sind so weit gesund, dass sie morgen nach Hause gehen dürfen.



Mädchen: Ach, was bin ich froh, doch was muß ich für die Pflege und Medizin bezahlen? Ich weiß, es ist wohl sehr viel!


K.-schw.: Ich bringe Ihnen gleich die Rechnung. So hier ist sie.


Mädchen: Vielen Dank. Aber das ist doch... Wie werde ich diese Summe je bezahlen können?!


Erzähler: Und sie fing an zu weinen. Als sie sich etwas gefaßt hatte, las sie weiter. Ihre Augen blieben an den letzten 6 Worten hängen.


"Alles Bezahlt mit einem Glas Milch."




Gastfrei sein - vergeßt es nicht

zeigt kein murrendes Gesicht;

macht es möglich, herbergt gern

einen Gast vom Herrn.



Ist's ein armes Menschenkind,

nehmt es in Liebe auf geschwind!

Denn es kann ein Engel sein,

der verhüllt jetzt kehrte ein.



Segnend geht er wieder fort,

denn der Herr nach seinem Wort

sieht den Dienst am Armen an

so, als wär er ihm getan.


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