| Jeder hat getan, was er konnte |
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Fünf Kinder spielten auf dem gefrorenem See. Plötzlich bricht einer ein. Alle tun ihr Bestes um zu helfen. Die Kleinste ruft die Erwachsenen zur Hilfe. Jeder tat was er konnte. So sollte es auch beim Dienst für den Herrn sein. Jeder sollte tun waes er kann. Doch plötzlich - ein Schrei! Ein Junge hat sich zu weit hinausgewagt, und krachend ist er in das eiskalte Wasser eingebrochen. Dank der schnellen Hilfe der anderen Kinder wird er gerettet. Am Abend fragt der Vater des Jungen die Geschwister: Vater: Was hast du gemacht, Joseph, als der Hans ins Wasser gefallen ist? Joseph: Ich habe sofort einen langen Stock geholt und mich auf den Bauch gelegt. Und dann habe ich Hans langsam herausgezogen. Vater: Gut hast du es gemacht. Und du, Anna? Anna: Ich habe gleich meinen Mantel ausgezogen und ihn um Hans gewickelt, als er ans Ufer kam. Damit er sich nicht erkältet. Vater: Das ist fein. Ernst: Und ich habe auch ziehen geholfen am Ende des Stockes, weil der Joseph das allein nicht geschafft hat. Der Hans ist ja schwer! Vater: So, du hast also auch nach besten Kräften mitgeholfen. Und du, Lenchen, hast du auch etwas getan? Lenchen: Ja, ich bin ins Dorf gelaufen und habe laut geschrieen, damit die Menschen helfen kommen. Vater: Das war gerade das richtige, Lenchen. Es kommt nicht darauf an, auf welche Weise man mithilft oder wer die größten Kräfte hat. Wichtig ist, dass jeder getan hat, was er konnte. Erzähler: So ist es auch im Dienst des Herrn. Nicht jeder kann auf das Missionsfeld gehen. Nicht jeder kann auf der Kanzel predigen. Es kann auch nicht jeder im Chor singen. Aber jeder kann den Herrn um Hilfe anrufen, wie das kleine Mädchen. Der Dienst des Gebetes ist sehr wichtig und kann andere Menschen retten. ENDE Zu Favoriten hinzufügen (9) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 568
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